Enterale Ernährung

Wenn ein Mensch sich nicht mehr selbst ernähren kann, schwebt er bald in Gefahr: Ihm drohen Mangelerscheinungen. Dann muss er mittels Ernährungspumpe künstlich ernährt werden mit Hilfe von klinischer Ernährungstherapie. Moderne Ansätze der enteralen Ernährung schaffen in einem solchen Fall Versorgungsmöglichkeiten für eine ausgewogene Nahrungsaufnahme. Die I.S.T. bietet Ihnen entsprechende medizinische Geräte und Medizinprodukte zur erfolgreichen Therapie.


Enterale Ernährung – Ernährungstherapie über die Sonde direkt in den Magen

Das griechische Wort „enteron“ heißt „Darm“. Enterale Ernährung bedeutet also in der Ernährungstherapie, dass künstliche Nahrung direkt in den Magen-Darm-Trakt geschleust wird. Das geschieht in der Regel dadurch, dass eine Sonde (sogenannte PEG-Sonde, perkutane endoskopische Gastrostomie) durch die Bauchdecke in den Magen gelegt wird. Erscheint eine PEG nicht angebracht, kann alternativ ein Schlauch durch Nase, Rachen und Speiseröhre bis in den Magen gelegt werden (nasogastrale Sonde, Magensonde). Eine enterale Sondenernährung unter Umgehung des Magens ist auch durch eine Duodenal- oder Jejunalsonde (in Zwölffingerdarm oder Dünndarm) oder einen operativ gelegten Jejunalkatheter möglich.


Wann wird enterale Ernährung angewendet?

Essen, genauer Nahrungsaufnahme, erfordert aktives Tun des Menschen. Es gibt etliche Krankheitsbilder, die das verhindern: Ein Patient im Koma muss künstlich ernährt werden, er benötigt enterale Ernährung.
Eine Ernährungstherapie erfolgt aber auch bei Patienten, deren Verdauungswege an irgendeiner Stelle verletzt oder unterbrochen sind: Wenn beispielsweise wegen einer Krebserkrankung Schlucken nicht mehr möglich ist, muss dem Patienten künstliche Nahrung zugeführt werden.
Auch bei der Krankheit Morbus Crohn findet die enterale Ernährung als Ernährungstherapie ihre Anwendung. Hochkalorische enterale Ernährung ist dann eine der Gegenmaßnahmen.


Wie wird die enterale Ernährung durchgeführt?

Enterale Ernährung über eine Nasen-Sonde (nasogastrale Sonde). Ein dünner, sehr flexibler Schlauch wird durch die Nase über Rachen und Speiseröhre bis in den Magen gelegt. Diese Ernährungstherapie erfordert besondere Unterstützung durch das Pflegepersonal, denn der dünne Schlauch kann leicht verstopfen. Deswegen wird die nasogastrale Sonde überwiegend bei Patienten eingesetzt, die weniger selbstständig sind. Enterale Ernährung über die Magen-Sonde (perkutane endoskopische Gastrostomie, PEG). Ein Schlauch wird durch Haut (perkutan) und Bauchdecke bis in den Magen gelegt. Das ist ein nur kleiner Eingriff, der etliche Vorteile bietet: Da der Schlauch einen größeren Durchmesser aufweist, verstopft er nicht so leicht wie die nasogastrale Sonde. Zum anderen kann wesentlich mehr Nahrung auf einmal zugeführt werden.


Optimale Versorgung - ästhetische Vorteile

Ein nicht zu unterschätzender Nebenaspekt sind Ästhetik und Wohlbefinden: Bei der perkutanen endoskopischen Gastrostomie ragt nur ein Schlauchstummel aus der Bauchdecke, der vom Patienten dezent verdeckt oder unter der Kleidung versteckt werden kann. Ein störender Schlauch, der aus der Nase ragt, entfällt. Und schließlich kann der Patient die enterale Ernährung als PEG selbst durchführen – er benötigt keine Hilfe durch das Pflegepersonal. Die I.S.T. bietet ein umfangreiches Sortiment nützlicher Produktneuheiten für eine komfortable Gestaltung Ihrer individuellen Ernährungstherapie.

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