Die Verabreichung von Flüssigkeiten über einen venösen Zugang gehört zu den gebräuchlichsten Verfahren des medizinischen Alltags. Infusionen können verschiedenen Zwecken dienen und werden mit unterschiedlichen Methoden durchgeführt, die auf den medizinischen Zweck der Infusion und die Menge und Beschaffenheit des verabreichten Stoffes abgestimmt sind. Die I.S.T. bietet hierzu eine umfangreiche Auswahl an Infusionssets für eine effektive und wirtschaftlich effiziente Therapie. Die vorteilhaften Sets umfassen vom Abdecktuch über Filternadel und Flussregler bis hin zur Mullkompressen alles, was zur Anwendung notwendig ist. Mit nur wenigen Handgriffen sind Ihre Patienten so komplett versorgt.
In der Ernährungstherapie dienen Infusionen der parenteralen Zufuhr unverzichtbarer Nährstoffe und Flüssigkeiten. Steht der Magen-Darm-Trakt nicht zur Aufnahme von Nahrung zur Verfügung, muss die Ernährung des Patienten durch Infusionen sichergestellt werden, um den Organismus mit allen notwendigen Substanzen zu versorgen. Da die Ernährungslösungen sehr konzentriert sind, eignen sich die Armvenen nicht zur Verabreichung. Hierfür muss ein Zentraler Venenkatheter (ZVK) gelegt werden, über den die Nährlösung in die obere oder untere Hohlvene eingebracht wird.
Zur Ausgleich einer Dehydratation oder zur Behebung einer Elektrolytstörung können Elektrolytlösungen als Infusion verabreicht werden. Da die Lösungen rasch in den interstitiellen Raum absorbiert werden, dürfen sie nicht in größeren Mengen infundiert werden, da sonst Ödeme drohen. Vollelektrolytlösungen enthalten Elektrolyte in einem Mengenverhältnis, das dem Mengenverhältnis im Körper so weit wie möglich angenähert ist.
Muss Volumen ersetzt werden, um einem hypovolämischen Schock vorzubeugen, kommen kolloidale Infusionslösungen zum Einsatz, die makromolekulare Proteine oder Kohlenhydrate enthalten (z. B. Albumin oder Dextrane). Diese Substanzen können aufgrund ihrer Molekülgröße die Gefäßwand nicht passieren und sind deshalb geeignet, das im Blutgefäßsystem zirkulierende Flüssigkeitsvolumen über längere Zeit zu stabilisieren.
Standardmäßig kommt die Infusion durch Anlegen eines Zugangs an einer peripheren Vene zum Einsatz. Bei der parenteralen Ernährung und beim Einsatz venenreizender Medikamente wird ein ZVK gelegt. Bei der Schwerkraftinfusion wird die Infusionsflüssigkeit aus einer über Kopfhöhe des Patienten hängenden Infusionsflasche über einen Infusionsschlauch verabreicht, wobei die Tropfgeschwindigkeit über eine Rollklemme am Schlauch geregelt werden kann. Sollen sehr geringe Mengen infundiert werden oder Medikamente über längere Zeit in konstanter Menge verabreicht werden (z. B. Hormone oder Schmerzmittel), wird die präzisere Art der Infusion über eine Infusomat gewählt.
Die I.S.T. bietet ein umfangreiches Sortiment neuester Produkte, wie spezielle tragbare Infusionspumpen, für eine erfolgreiche Durchführung von Infusionstherapien.
Mit der BodyGuard Twins bieten wir eine besondere Innovation auf dem Gebiet der parenteralen Ernährung: die mobile Infusionspumpe BodyGuard 121 Twins macht erstmals die zeitgleiche Durchführung zweier Therapien möglich.
Wesentliche Vorteile dieser Produktinnovation sind eine enorme Kostenersparnis, ein geringeres Tragegewicht, die flexible Therapiegestaltung sowie optimale Einsatzmöglichkeiten bei Ernährung von Kindern. Diese Vorteile machen die BodyGuard 121 Twins zur funktionalen und wirtschaftlichen Lösung für eine individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie.